Kaufnebenkosten beim Wohnungskauf

Diese Kosten kommen zum Kaufpreis dazu

Der Kaufpreis ist nur ein Teil der Gesamtkosten. Zusätzlich fallen Kaufnebenkosten an, die Sie von Anfang an in Ihre Finanzierung einplanen sollten. Als grobe Faustregel sollten Sie mit rund 10–12 % des Kaufpreises rechnen; wie hoch sie im Einzelfall ausfallen, hängt von den jeweils geltenden Steuer- und Gebührensätzen und vom Objekt ab – wir stellen Ihnen die Posten vorab konkret zusammen.

Kostenplanung

Die Kaufnebenkosten im Überblick

KostenartHöheWer zahlt
Grunderwerbsteuer6,0 % des Kaufpreises (Hessen)Käufer
Notarkostenca. 1,0–1,5 %Käufer
Grundbucheintragungca. 0,5 %Käufer
Maklerprovisionbis 3,57 % (Käuferanteil, inkl. MwSt)Käufer und Verkäufer (geteilt)

Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer ist der größte Nebenkosten-Posten. In Hessen beträgt sie 6,0 % des Kaufpreises; verbindlich bestätigt Ihnen den Satz das Finanzamt oder Ihr Notar. Der Steuerbescheid kommt einige Wochen nach dem Notartermin. Erst nach Zahlung wird die Eigentumsumschreibung im Grundbuch veranlasst.

Notar- und Grundbuchkosten

Der Notar erstellt den Kaufvertrag, beurkundet ihn und wickelt den Eigentumsübergang ab. Die Kosten richten sich nach dem Kaufpreis und sind gesetzlich festgelegt; zusammen mit der Grundbucheintragung sollten Sie mit rund 1,5–2 % rechnen. Für Auflassungsvormerkung und Eintragung kommen weitere Gebühren hinzu.

Maklerprovision

Bei Wohnungskäufen gilt die geteilte Provision: Verkäufer und Käufer zahlen jeweils höchstens die Hälfte. Für den Käufer bedeutet das bei uns bis zu 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer. Fällig wird die Provision erst nach erfolgreichem Kaufabschluss beim Notar.

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Mögliche Zusatzkosten

  • Renovierung oder Sanierung: Böden, Bad, Küche – holen Sie vor dem Kauf Kostenvoranschläge ein.
  • Gutachter: Ein Bausachverständiger kann vor bösen Überraschungen schützen.
  • Finanzierungskosten: Bereitstellungszinsen, Schätzgebühren der Bank, Grundschuldeintragung.
  • Umzug: je nach Entfernung und Umfang.

Laufende Kosten nach dem Kauf

Als Wohnungseigentümer zahlen Sie monatlich das Hausgeld an die WEG-Verwaltung. Darin enthalten sind Betriebskosten (Wasser, Müll, Hausreinigung, Versicherungen, ggf. Aufzugwartung), Verwaltungskosten und die Instandhaltungsrücklage. Hinzu kommen Grundsteuer, Strom, Heizung, Internet und gegebenenfalls Stellplatzmiete.

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Kosten im Griff

Rückert Immobilien berät Sie transparent zu allen anfallenden Kosten – damit Sie vor dem Kauf wissen, was auf Sie zukommt, und Ihre Finanzierung sicher planen können. Nutzen Sie ergänzend unseren Finanzierungsrechner.

Häufige Fragen zu Kaufnebenkosten in Wiesbaden

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Wiesbaden?

In der Region rund um Wiesbaden liegen die Kaufnebenkosten bei rund 10–12 % des Kaufpreises – Rückert Immobilien rechnet die Posten transparent für Sie vor. Diese Kosten kommen zum Kaufpreis hinzu.

Sie setzen sich zusammen aus:

  • der Grunderwerbsteuer von 6,0 % (Hessen)
  • Notar- und Grundbuchkosten von rund 1,5–2 %
  • der anteiligen Maklerprovision von bis zu 3,57 %

Wichtig: Diese Nebenkosten werden von den meisten Banken nicht mitfinanziert und sollten aus Eigenkapital getragen werden. Wir stellen Ihnen vor jedem Kauf eine vollständige Kostenaufstellung zusammen, damit Sie Ihre Finanzierung auf einer sicheren Grundlage planen können. So wissen Sie von Beginn an, wie viel Eigenkapital Sie tatsächlich brauchen, und erleben beim Notartermin keine bösen Überraschungen, weil alle Posten von Anfang an offen auf dem Tisch liegen.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Wiesbaden?

In Hessen beträgt sie 6,0 % des notariellen Kaufpreises; den Satz bestätigt Ihnen das Finanzamt – Rückert Immobilien erinnert Sie rechtzeitig an den Zahlungstermin. Sie ist der größte einzelne Nebenkosten-Posten.

Zum Ablauf:

  • der Steuerbescheid kommt einige Wochen nach dem Notartermin
  • das Zahlungsziel folgt in der Regel kurz darauf
  • erst nach Zahlung wird die Eigentumsumschreibung veranlasst

Die Grunderwerbsteuer fällt einmalig beim Kauf an und lässt sich nicht umgehen. Sie sollten sie fest in Ihre Eigenkapitalplanung einrechnen, da sie zu den Kosten gehört, die Banken üblicherweise nicht mitfinanzieren. Wer sie übersieht, steht kurz vor dem Abschluss unter Umständen ohne die nötigen Mittel da – deshalb planen wir sie mit Ihnen von Beginn an ein.

Welche laufenden Kosten kommen nach dem Kauf in Wiesbaden dazu?

Vor allem das monatliche Hausgeld – Rückert Immobilien zeigt Ihnen die Höhe vor dem Kauf. Auch nach der Tilgung fallen laufende Kosten an.

Dazu gehören unter anderem:

  • das Hausgeld mit Betriebs- und Verwaltungskosten sowie Instandhaltungsrücklage
  • die jährliche Grundsteuer
  • Strom, Heizung, Wasser und Internet

Gerade das Hausgeld unterscheidet sich von Objekt zu Objekt erheblich. Wir prüfen für Sie die Hausgeldabrechnung und die Höhe der Rücklage, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben und die tatsächliche monatliche Belastung realistisch einschätzen können. Eine zu niedrige Rücklage kann später zu Sonderumlagen führen, deshalb schauen wir hier besonders genau hin und beziehen diese laufenden Kosten in Ihre Gesamtkalkulation ein.

Kann ich die Nebenkosten in Wiesbaden mitfinanzieren?

Grundsätzlich ja, aber meist nur zu schlechteren Konditionen – Rückert Immobilien rät zur Eigenkapital-Lösung. Banken sehen eine reine Nebenkosten-Finanzierung ungern.

Zu bedenken ist:

  • der Zinssatz für die Nebenkosten liegt oft deutlich höher
  • manche Banken lehnen die Mitfinanzierung ganz ab
  • die Gesamtbelastung steigt spürbar

Unsere Empfehlung: Die Nebenkosten aus Eigenkapital, den Kaufpreis über das Darlehen. So bleiben Ihre Konditionen günstig. Wo eine Mitfinanzierung nötig ist, vermitteln wir Banken mit passenden Sonderkonditionen. Grundsätzlich gilt aber: Je mehr der Nebenkosten Sie aus Eigenkapital tragen, desto günstiger und sicherer steht Ihre Finanzierung insgesamt da und desto entspannter bleiben Sie auch bei späteren Zinsänderungen.

Sind die Kaufnebenkosten in Wiesbaden steuerlich absetzbar?

Bei Eigennutzung nicht, bei Vermietung teilweise schon – Rückert Immobilien vermittelt bei Bedarf einen Steuerberater. Die Nutzung entscheidet.

Grob unterschieden:

  • bei der selbst genutzten Wohnung sind die Nebenkosten nicht absetzbar
  • bei Vermietung zählen sie zu den Anschaffungsnebenkosten
  • sie wirken dann über die Abschreibung des Gebäudeanteils

Weil die steuerliche Behandlung im Einzelfall komplex ist, sollten Sie sie fachlich klären. Auf Wunsch stellen wir den Kontakt zu einem Steuerberater her, der mit Immobilien vertraut ist und Ihre Möglichkeiten prüft. Gerade bei einer Kapitalanlage lohnt sich diese Beratung früh, weil sich die Anschaffungsnebenkosten über viele Jahre steuerlich auswirken und Ihre tatsächliche Rendite spürbar beeinflussen können.

Gerne für Sie da

Ihre Daten werden verschlüsselt übertragen, vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

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Rückert Immobilien GmbH & Co. KG

Rheingaustraße 51
65201 Wiesbaden